Verschiedene Absprung- und Landeplätze sorgen für Abwechslung. Durch die relativ geringe Größe La Palmas kann man am gleichen Tag verschiedene Gebiete befliegen. Grundsätzlich verboten ist allerdings das Fliegen im Nationalpark Caldera de Taburiente. An der Cumbre Vieja ist der Start ausschliesslich an den offiziellen Startplätzen erlaubt.
Vorteilhaft für das Gleitschirmfliegen auf La Palma sind auch die stufenförmig aufgebauten inseltypischen Mikroklimen. Der Passatwind bis zu 1200 m Höhe und die Thermik der küstennahen Berge ermöglichen gemächliches Gleitschirmfliegen entlang der Küste. Unter dem Einfluss des Azorenhochdruckgebietes ist über 1200 m Höhe die Sicht ideal und die stabilen Windverhältnisse ermöglichen Hochgebirgsflüge ohne die für solche Höhen normalerweise charakteristischen Risiken.Dennoch ist das Fliegen auf La Palma nicht ganz ungefährlich. Aus diesem Grund empfehlen wir, sich vor dem Start bei den lokalen Piloten über die aktuellen Flugbedingungen zu informieren. Wie überall in Spanien benötigt man einen gültigen Pilotenschein und eine Versicherung. Auch das Mitführen eines homologierten Rettungsschirmes und das Tragen eines Helmes ist Pflicht.
Die Gleitschirmflieger La Palmas sind im PALMACLUB organisiert. Der Club, der auch den Startplatz oberhalb von Puerto Naos betreibt, bietet u.a. auch Tandemflüge an, so daß dieses besondere Erlebnis auf La Palma nicht nur Insidern vorbehalten ist sondern auch dem Reisenden, der den nötigen Mut aufbringt, ermöglicht wird.Detaillierte Infomationen und die Kontaktdaten sind unter www.palmaclub.com und www.idafe.com zu finden.