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La Palma - Die Guanchen

Die Windmühle bei Las Tricias, La PalmaMandelblüten im Februar bei PuntagordaAltes von blühenden Ranken überwuchertes, kanarisches HäuschenPortrait einer Ziege bei TijarafeEine markante Felsnadel an der Cumbrecita La Palmas
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Die Guanchen

Es wird angenommen, dass die Guanchen (vorspanische Bevölkerung) La Palmas seit etwa 500 vor Christus in mehreren Wellen aus Nordafrika eingewandert ist. Reste der Sprache, Traditionen, Essensgewohnheiten und die überlieferte Beschreibung der Altkanarier als hochgewachsene hellhäutige, den Berbern ähnliche Typen bestätigen dies. Nach dem Namen ihrer Insel gefragt, antworteten sie der Überlieferung nach mit "Benahoare" (="mein Land"). Daher hat sich für sie die Bezeichnung "Benahoaritas" oder "Ahoritas" eingebürgert. Die Ureinwohner aller Kanaren werden auch "Altkanarier" genannt. Der Terminus "Guanchen" bezieht sich korrekter Weise nur auf die Ureinwohner Teneriffas, wird aber heute auch auf La Palma für dessen Ureinwohner verwendet.

Guanchenkönig Tanausu wurde nur mit List besiegt

Die Altkanarier/Guanchen lebten in Höhlen und einfachen Behausungen als Jäger und Hirten auf jungsteinzeitlichem Kulturniveau in zwölf Stämmen, deren Namen und Gebiete ziemlich genau den heutigen Gemeinden entsprechen. Mit geschickten Steinwürfen gelang es ihnen (Frauen wie Männern), die mit Schusswaffen anrückenden spanischen Eroberer lange Zeit zurück zu werfen. Erst durch List gelang es dem Spanier Alonso de Lugo 1493, den letzten Guanchenkönig Tanausu aus seiner sicheren Naturfestung, der Caldera, zu locken und gefangen zu nehmen. Nach dessen Hungertod war die Unterwerfung La Palmas abgeschlossen. Die Guanchen wurden zum Großteil als Sklaven verkauft oder getauft. Nur im abgelegenen Norden La Palmas zogen sich einige noch längere Zeit zurück.

Guanchensiedlungen und Reste

Von der Kultur der Guanchen auf La Palma zeugen vor allem ästhetisch vollendete Exemplare schwarzer Keramik, Reste steinzeitlichen Werkzeugs sowie Felszeichnungen an exponierten Stellen der Natur: Bedeutend sind die Petroglyphen (Felsritzungen) von La Zarza, Belmaco, Las Tricias, Garafía (Santo Domingo), El Tendal (bei San Andrés y Sauces) und bei El Paso. Sie stellen meist geometrische Labyrinthe, Spiralen oder Wellen dar. Wenige menschenähnliche Darstellungen wurden bei La Zarzita entdeckt. Heute wird das Erbe der Guanchen hoch geschätzt. Das moderne archäologische Museum in Los Llanos ist ihm gewidmet.

Die prähispanische Bevölkerung La Palmas stammt vermutlich von Stämmer der Berber aus Nordafrika ab, die seit der Jungsteinzeit in mehreren Wellen in La Palma eingewandert sind und bis zu Eroberung durch Hernán Peraza dort völlig isoliert lebten.

La Palma - Isla Bonita

auch Isla Verde genannt, ist das ideale Urlaubsziel für Wanderer, Individualreisende und Naturliebhaber. Die zu den Kanarische Inseln, den Islas Canarias gehörende kleine Kanareninsel La-Palma ist seit dem Jahr 2002 von der UNESCO zum Weltbiosphärenreservat ernannt worden.

Sanfter, nachhaltiger Tourismus, also turismo rural und Naturschutz werden auf LaPalma groß geschrieben. Statt Bettenburgen und Massentourismus haben Touristen auf La_Palma die Wahl zwischen Landhäusern, Ferienhäusern und stilvollen Apartments in authentischen Ortschaften.

Elke Janke Reisen ist als einer der ersten Anbieter individueller Ferienunterkünfte seit 1985 auf La Plama aktiv. Viele Stammgäste vertrauen seit langem auf unsere Erfahrung und unseren zuverlässigen Service bei der Buchung von Flugreisen, Pauschalreisen für ihren Urlaub.